Die HATHA-YOGA-PRAXIS

Die Kurszeiten sind zu finden unter der Rubrik: Termine und Preise!

 

Schwerpunkte:

  • Anfangsentspannung, Ankommen
  • Pranayama (Atemkontrolle, Kontrolle der Lebensenergie)
  • Leichte Aufwärm- und Lockerungsübungen
  • Surya Namaskar (Sonnengruß)
  • Asanas (Körperhaltung, statisch oder dynamisch)
  • Endentspannung mit Klangelementen

 

Das Ziel des Hatha ist die Auflösung der Dualität. 


Die Silbe „Ha“ steht für die Sonne, das Sichtbare, die Anspannung und das Yang. Die Silbe „tha“ wiederum symbolisiert den Mond, das Verborgene, die Entspannung und das Yin. In der Hatha-Yoga-Praxis geht es vor allem um den Ausgleich dieser beiden Polaritäten. Die Balance und Harmonie von Yin und Yang steht im Vordergrund. Das Wechselspiel von Anspannung und Entspannung findet in großer Bewusstheit und Achtsamkeit statt.

Das Ziel des Yoga ist das Verbinden. Der Yoga bringt Körper, Geist und Seele wieder zusammen. Durch das Üben von ASANA erreichen wir auf körperlicher Ebene mehr Beweglichkeit und Flexibilität. Es findet eine Kräftigung und Dehnung der Muskulatur und dem Bindegewebe statt, die Haltung verbessert sich. Organe und Hormondrüsen werden angeregt. Die Energie in den Nadis (Energiekanälen) kommt vermehrt zum fließen und gleicht sich aus, die Chakren (Energieräder) harmonisieren sich und ein natürlicher Reinigungsprozess auf allen Ebenen geschieht dabei ganz von selbst.

Die Haltungen dienen aber auch zur Vorbereitung für die Atemlenkung und der geistigen Konzentration hin auf einen Punkt, welcher schließlich Meditation ermöglicht. PRANAYAMA  drückt sich durch spezielle Atemübungen aus. Diese bringen das Prana (universelle Lebensenergie) in uns vermehrt zum Fließen. Durch die tiefe Atmung wird der Körper optimal mit Energie und Sauerstoff versorgt und gereinigt. Der Geist kommt zur Ruhe. Klarheit, Wachheit und Präsenz sind das wunderbare Ergebnis.

Die Selbstheilungskräfte treten in den Vordergrund und eine optimale Grundregulation findet statt. Durch die Stärkung des Nervensystems reduzieren sich Verspannungen. Entspannung tritt in den Vordergrund, diese wird von den verschiedenen Klangelementen gefördert. Mehr Geduld und Gelassenheit im Alltag sind das Resultat. Ein tiefes inneres Lächeln wird mehr und mehr Ausdruck dieser gelösten und gelassenen Haltung.



Die "Slow-Yoga-Revolution" bekam große zustimmende Unterstützung. Sie propagiert eine langsamere, einfachere und vor allem aufmerksamere Yoga-Praxis. An einem bestimmten Punkt verschlingt ein zu wissenschaftlicher Blick - auch auf die Anatomie gerichtet - (sie ist wichtig aber nicht alles im Yoga) - alle Magie. Es gibt ein Video welches zeigt, wie Menschen mit begrenztem Bewegungsspielraum unter Narkose auf wundersame Weise ihren vollen Bewegungsumfang erreichen. Dies ist eine Offenbarung. Es mag verrückt klingen, aber wir alle haben diesen vollen Bewegungsumfang, wenn wir in Narkose versetzt worden sind.  Was klar daraus hervorgeht ist, dass das, was Bewegung begrenzt, nicht allein durch unsere Muskeln bestimmt wird. Es stellt sich die Frage: wenn nicht durch die Muskel, von woher kommt dann unsere Beweglichkeit und Stabilität, die ein gesundes funktionierendes System kennzeichnet?

Vielleicht lohnt es sich also die Leistungsallüren hinter sich zu lassen und statt dessen das Subtilere in Angriff zu nehmen? Die Gründe, warum sich Menschen mit einer Yogapraxis besser fühlen, umfassen einfach mehr, als nur auf dem Feld der Physiologie zu suchen. Ein angenehmes Gelöst-Sein, eine intensive Empfindung wenn sich die Muskeln längen, der Körper sich frei bewegt, der Atem sich vertieft, vielleicht Schmerzen nachlassen, rastlose Gedanken sich glätten, mehr noch so wie eine zarte Berührung einer liebevollen Hand, die unsere Nerven beruhigt. Dies fühlt sich an wie ein Weich-Werden, ein sich Öffnen in Stabilität und Sicherheit, ein sich Verbinden mit der Essenz unseres Seins, es fühlt sich nach Yoga an! 

 

Wir freuen uns auf das gemeinsame Üben in Achtsamkeit!